Nonstop-Kino

Wir bringen Kino nach Hause

Filmstarts im April 2018

Filmstarts am 19.04.2018

Arrhythmia

Oleg ist ein junger, talentierter Sanitäter. Seine Frau Katja arbeitet als Ärztin in der Notaufnahme des Krankenhaues. Sie liebt Oleg, kann es aber nicht ertragen, dass er sich mehr um seine Patienten, als um sie kümmert. Sie möchte die Scheidung.
Olegs neuer Chef ist ein kaltschnäuziger Manager, der die Effektivität der Notfallein-sätze steigern möchte und neue, strikte Regeln durchsetzen will. Was Oleg nicht im geringsten interessiert, da er Leben zu retten hat. Und der unvermeidliche Ärger bei der Arbeit vermischt sich mit seiner persönlichen Lebenskrise, Zwischen Notrufen, Alkoholexzessen und der Suche nach dem Sinn des Lebens müssen Katja und Oleg herausfinden, was sie eigentlich noch verbindet.


Die Haut der Anderen

Marc Deville ist ein erfolgreicher Autor für erotische Literatur. Doch im Alltag kann er sich nicht auf körperliche nähe mit dem anderen Geschlecht einlassen. Er ist süchtig nach Pornos und Sexualität funktioniert für ihn nur durch eine zwischengeschaltete Kamera und Selbstbefriedigung vor dem Abbild. Eines Tages lernt Marc die Krankenschwester Justine kennen. Auch sie hat einen Fetisch: sie steht auf Würgespiele, was zu einer Entfremdung in ihrer Ehe mit Eric, einem Theaterregisseur, führt.
Getrieben von normalen, romantischen Sehnsüchten, nähren sich Justine und Marc über mehrere Anläufe an und sind in der Lage, ein Stück Normalität zuzulassen…



 

Die Pariserin - Auftrag Baskenland

In wunderschönen Bildern erzählt Regisseur Ludovic Bernard in „Die Pariserin – Auftrag Baskenland“ eine temporeiche und witzige Liebesgeschichte um die bildschöne, erfolgreiche Großstadtpflanze Sybille, die im Auftrag ihrer Firma ins malerische Baskenland reist, um einen alteingesessenen Familienbetrieb aufzukaufen und an dessen Stelle einen Supermarkt zu errichten.
Schnell wird sie mit der Sturheit der illustren Dorfbewohner und deren unvergleichlicherer Lebensart konfrontiert und erliegt allmählich dem Charme des liebenswerten Machos Ramunxu, der ihr zeigt, worauf es im Leben statt Geld und Erfolg wirklich ankommt: Liebe, Freundschaft und Loyalität.

 

Eingeimpft

Dokumentation von David Sieveking, in der der Regisseur die langwierige Entscheidungsfindung über die Impfung seines neugeborenen Kindes nachzeichnet. Sieveking und seine Lebensgefährtin Jessica werden wenige Wochen nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Zaria mit der Frage konfrontiert, ob sie das kleine Mädchen impfen lassen sollen oder nicht. Zaria ist vollkommen gesund und hat sich bisher prächtig entwickelt, doch nun soll sie gegen gleich acht verschiedene Krankheiten immunisiert werden. Für Sieveking gehört das Impfen einfach dazu, doch Jessica ist strikt dagegen, also beschließt der Regisseur, professionell zu dem Thema zu recherchieren und seine Ergebnisse in einer Dokumentation festzuhalten. Dazu redet er mit anderen Eltern, Forschern und Ärzten, doch die Zeit drängt, denn während Jessica erneut schwanger ist, brechen in der Nachbarschaft die Masern aus…

 

Ghost Stories

Professor Philip Goodman glaubt nicht an übernatürliche Phänomene. Als der bekannte Skeptiker die Gelegenheit erhält, drei verblüffende paranormale Fälle zu untersuchen, sagt er deshalb zu, sie als Schwindel zu entlarven. Doch stattdessen kommt er Geheimnissen auf die Spur, die jenseits seiner Vorstellungskraft liegen und geradewegs in einen persönlichen Alptraum führen…
"Ghost Stories" ist ein schockierender Horrorfilm des britischen Regie- und Autoren-Duos Andy Nyman und Jeremy Dyson, der auf ihrem gleichnamigen Theaterhit basiert. Seit der Uraufführung 2010 sorgt der unheimliche Geister-Horror weltweit für Furore, jetzt soll auch den Kinozuschauern das Fürchten gelehrt werden. Neben Andy Nyman („The Commuter“) selbst ist der unheimliche Geisterhorror mit Martin Freeman („Der Hobbit“, „Sherlock“), der britischen Comedy-Ikone Paul Whitehouse und Alex Lawther („The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“) prominent besetzt.


Kindheit

Die Kinder vor Margreth Olins Kamera sind zwischen einem und sieben Jahren alt. Sie spielen, basteln, feiern Geburtstag, tragen ihre Konflikte aus – immer liebevoll begleitet von den Erzieherinnen und Erziehern, die eben gerade nicht erziehen, sondern den Kindern stattdessen erlauben, sich zu entfalten. "Kindheit" dokumentiert einen Blick auf Kinder und einen Umgang mit ihnen, der selbstverständlich sein könnte, inzwischen aber als Ausnahme auffällt. Kompetenzerwerb und Schulwissen sind bereits in den meisten Kindergärten Thema. "Kindheit" zeigt dagegen einen Ort, an dem die Kinder von den Erwachsenen so weit wie möglich in Frieden gelassen werden. Was es bedeutet zu wachsen, lernt man hier in den Wäldern. Ein stiller Protest sei ihr Film, sagt Margreth Olin. Still vielleicht, aber äußerst wirksam. Man sieht Erziehungsinstitutionen danach mit anderen Augen.

 

Lady Bird

Christine „Lady Bird“ McPherson steht seit früher Kindheit im Schatten ihrer ehrgeizigen und durchsetzungsstarken Mutter Marion. Aus diesem Grund und weil sie genervt ist von ihrer konservativen katholischen High-School und den Einschränkungen des Lebens in einer Kleinstadt, versucht Christine, ihrer nordkalifornischen Heimatstadt Sacramento zu entfliehen. Innerhalb eines sehr prägenden Jahres verbringt sie viel Zeit mit ihrer besten Freundin Julie und lernt gleich zwei junge Männer kennen, zu denen sie sich stark hingezogen fühlt.

 

Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums

Das Universum muss jede Menge Fehler haben, findet der zehnjährige Matti. Sonst wären die Menschen doch viel glücklicher! Sein Vater Sulo wäre kein Busfahrer, sondern Computerspiel-Entwickler, so wie er es sich erträumt. Seine Mutter müsste sich nicht länger über ihren cholerischen Chef in der Arztpraxis ärgern. Und Matti selbst wäre schon längst einmal mit seiner Familie in Sulos Heimat Finnland im Urlaub gewesen...
Also beschließt Matti, dem Glück ein wenig nachzuhelfen und erfindet einen Lotteriegewinn. Es gelingt ihm tatsächlich, Mama, Papa und seinen kleinen Bruder Sami nach Finnland zu locken. Doch weil faustdicke Lügen meistens unvorhergesehene Konsequenzen haben, steht die Familie plötzlich ohne Geld, ohne Dach über dem Kopf und ohne Autoschlüssel da, mitten in der finnischen Pampa. Nun braucht Matti ganz dringend ein Wunder. Aber ob das Universum auch für so etwas zuständig ist?

 

Pawo

Nach dem Tod seines Vaters, realisiert der junge Tibeter Dorjee, was es heißt in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen. Getrieben von der Angst die Seele seines verstorbenen Vaters könne nie wiedergeboren werden solange er trauert, beschließt er zu handeln und wird während des letzten großen Aufstands der Tibeter verhaftet. Er durchlebt sechs Monate Haft und Folter in einem chinesischen Gefängnis. Nachdem er von seiner Mutter freigekauft wurde, muss er seine Familie und sein Land verlassen. Nach mehrwöchigen Fußmarsch über das Himalaya- Gebirge, landet er schließlich im Exil in Indien.
Zwischen den engen Gassen der tibetischen Enklave in Delhi, muss er sich zwischen einem neuen, im Exil gefangenen Leben oder den andauernden Kampf für Freiheit in Tibet entscheiden.

 

Roman J. Israel, Esq. - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

"Roman J. Israel, Esq. - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit" zeigt die Schattenseiten des überlasteten Strafgerichtssystems von Los Angeles. Hauptdarsteller Denzel Washington spielt einen motivierten, idealistischen Strafverteidiger, dessen Leben auf den Kopf gestellt wird, als sein Mentor, eine Bürgerrechts-Ikone, stirbt. Als er von einem Unternehmen angestellt wird, das ein ehemaliger Student des legendären Mentors leitet – der ambitionierte Anwalt George Pierce– schließt Roman Freundschaft mit einer jungen Verfechterin für Gleichberechtigung. Eine Reihe turbulenter Ereignisse sind die Folge, die den Aktivismus, der Romans bisherige Karriere geprägt hat, auf die Probe stellt.
Bei diesem dramatischen Thriller führte Dan Gilroy („Kong: Skull Island“, „Nightcrawler“) nicht nur Regie, sondern verfasste auch das Drehbuch. Als Produzenten fungieren Jennifer Fox („Nightcrawler“), Todd Black („Fences“, „Die glorreichen Sieben“) und Hauptdarsteller Denzel Washington. Brian Oliver, Betsy Danbury, Charles D. King, Kim Roth, Poppy Hanks, Michael Bloom, Adam Pincus, Aaron L. Gilbert, Alex Lebovici, Steve Ponce, Derek Dauchy und Ben Ross zeichnen als Executive Producers von "Roman J. Israel, Esq. - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit" verantwortlich.

Solange ich atme

England in den 50er Jahren: Der erfolgreiche Geschäftsmann Robin Cavendish und die schöne und außergewöhnliche Diane Blacker verlieben sich Hals über Kopf ineinander und heiraten kurz darauf. Als das junge Paar Nachwuchs erwartet, ist das Glück der beiden Liebenden perfekt. Doch im Dezember 1958 wird das Leben der Cavendishs von einem Moment zum anderen auf den Kopf gestellt: Im Alter von nur 28 Jahren wird Robin durch eine Infektion vom Hals abwärts gelähmt.
Gegen alle Widerstände steht Diane ihrem Mann zur Seite und gibt ihm durch Hingabe und ihren Mut zu unkonventionellen Entscheidungen seine Freiheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich jeglichen Einschränkungen in den Weg, inspirieren mit Lebenslust und Humor ihr Umfeld und machen für sich und viele andere das Leben wieder lebenswert.

 

SPK-Komplex

1970 gründete der Arzt Wolfgang Huber in Heidelberg mit Patienten das „Sozialistische Patientenkollektiv“, kurz SPK. Die antipsychiatrisch ausgerichtete Gruppe kritisierte die damalige Behandlung von psychisch Kranken als „Verwahr-Psychiatrie“ und verknüpfte innovative Therapiemethoden mit politischen Forderungen. Hubers Experiment fand bald viele Anhänger, führte aber auch zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Uni Heidelberg und der baden-württembergischen Landesregierung. Im Zuspitzen des Konflikts radikalisierte sich das SPK, Gerüchte über latente Verbindungen zur RAF wurden laut. Huber, seine Frau und weitere Mitstreiter wurden verhaftet und vor Gericht gestellt. Die SPK-Prozesse nahmen in der Härte, mit der sie von beiden Seiten geführt wurden – von Versuchen, Rechtsanwälte auszuschließen, bis zur Totalverweigerung der Angeklagten – die späteren Stammheim-Prozesse vorweg. Am Ende wurde das SPK als kriminelle Vereinigung erklärt; Huber und seine Frau wurden zu langen Haftstrafen verurteilt und verloren ihre Approbationen. Seither haftet dem SPK der fragwürdige Ruf an, die RAF unterstützt zu haben und letztendlich in deren Terror aufgegangen zu sein. Dieser Ruf überlagert, worum es Huber und dem SPK eigentlich ging: um die Rechte von Patienten und um Therapien zur Selbstermächtigung.
In "SPK Komlpex" erzählt Regisseur Gerd Kroske (u.a. „Kehraus-Trilogie“„Der Boxprinz“, „Heino Jaeger - Look Before You Kuck“, „Striche ziehen“) über Interviews mit Hubers Weggefährten, mit Ermittlern, Richtern und Journalisten sowie über eine Fülle von unveröffentlichten Aufnahmen und Archivmaterial aus dem „Deutschen Vorherbst“ die weitgehend unbekannte Geschichte des SPK und ihrer Folgen bis heute.

Stronger

Nach dem Bombenattentat auf den Boston-Marathon am 15. April 2013 ging sein Bild um die Welt: Jeff Bauman, der bei dem Anschlag beide Beine verlor. Basierend auf dem gleichnamigen New-York-Times-Bestseller von Jeff Bauman und seinem Ko-Autor Bret Witter wird sein Leben nun verfilmt. "Stronger" ist die zutiefst persönliche Geschichte einer heldenhaften Reise, die nach diesem Foto begann. Oscar-Nominee Jake Gyllenhaal ("End of Watch", "Prisoners", "Southpaw") spielt die Rolle von Jeff. Neben Jake Gyllenhaal stehen die Golden-Globe-Nominee Tatiana Maslany ("Orphan Black", "Woman in Gold"), sowie Oscar-Nominee Miranda Richardson ("Damage") vor der Kamera. Regie führt David Gordon Green ("George Washington", "Pineapple Express"), das Drehbuch stammt vom Bostoner Autor John Pollono ("Small Engine Repair", "Lost Girls") und basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Jeff Bauman und Bret Witter. Produzenten sind Todd Lieberman und David Hoberman ("The Fighter"), Jake Gyllenhaal ("Nightcrawler"), sowie Scott Silver ("The Fighter", "8 Mile") und Michel Litvak ("Whiplash").

The 15:17 to Paris

Clint Eastwood verfilmt die im Buch "The 15:17 To Paris: The True Story Of A Terrorist, A Train, And Three American Heroes" festgehaltene Geschichte über den vereitelten Terror-Anschlag im Thalys-Zug 9364 von Amsterdam nach Paris. Am 21. August 2015 eröffnete ein bewaffneter Angreifer in dem Zug das Feuer, woraufhin mehrere Passagiere einschritten und den Mann aufhielten. Unter anderem die befreundeten, amerikanischen Soldaten Anthony Sadler, Alek Skarlatos und Spencer Stone, welche zusammen mit Jeffrey E. Stern die oben erwähnte Vorlage verfassten, überwältigten den Täter.

 

The King - Mit Elvis durch Amerika

Im Rolls Royce von Elvis quer durch Amerika. Wegbegleiter des »King« steigen ein, Fans, Prominente wie Ethan Hawke, Ashton Kutcher und Alec Baldwin. Sie sprechen über Elvis und über ihr Land 40 Jahre nach dessen Tod, in dem ein milliardenschwerer Reality-TV-Star im Wahlkampf gerade mit beispielloser Vulgarität nach der Macht greift. Parallelen eines Niedergangs scheinen auf: Hier der Junge vom Land, der dem Ruhm, dem Geld und den Drogen verfiel – dort die einst aufstrebende Nation, die von Dekadenz und Rohheit ausgehöhlt wird. Ein musikalisches Road-Movie und kulturelles Porträt des amerikanischen Traums an einem kritischen Punkt in der Geschichte der USA.

 

Zeit für Utopien

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. Zeit für Utopien zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.
So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.
Zeit für Uotpien ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

Farewell Halong

 

In der Bucht von Ha Long im Norden Vietnams lebt der 46-jährige Nguyen Van Cuong mit seiner Familie in seiner selbstgebauten Hütte auf einem Floss. Für ihn ist das Leben auf dem Wasser normal - hier schläft, kocht und arbeitet die Familie schon seit Generationen. Doch der Schein der Idylle trügt. Goung muss seine außergewöhnliche Umgebung verlassen, da die Regierung die Bewohner des schwimmenden Dorfes auf das Land umsiedeln will. Goung ist unschlüssig und schiebt die Entscheidung vor sich her. Als Kapitän steuert er auf eine äußerst ungewisse Zukunft zu - ob er sie auf dem Land oder auf dem Wasser verbringen wird, bleibt ungewiss.